ReferentInnen der Panels und Foren

Farida Akhter ist die Geschäftsführerin der Nichtregierungsorganisation UBINIG ("Politikforschung für Entwicklungsalternativen") in Bangladesh und Mitglied der „Bewegung für neue Landwirtschaft“. In der Nayakrishi-Bewegung haben sich mehr als 60.000 Bauernfamilien organisiert, die ökologische, subsistentielle Landwirtschaft betreiben und sich für eine unabhängige Nahrungsmittelversorgung und den Erhalt traditioneller Sorten einsetzen.

Imran Ayata ist ein deutscher Autor und Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur. Er war Mitbegründer von Kanak Attak und Redakteur der Zeitschrift "Die Beute. Politik und Verbrechen". Imran Ayata hat zahlreiche Beiträge in Zeitschriften in Deutschland und der Türkei über Kommunikation und Phänomene der Popkultur veröffentlicht. 2005 erschien sein Erzählband "Hürriyet Love Express", der von Kritikern begeistert als „deutsch-türkische Post-Pop-Literatur“ aufgenommen wurde, außerdem erscheint bald sein erster Roman.

Thorben Becker ist Energiereferent und Leiter des Klimaschutzteams in der Bundesgeschäftsstelle des BUND in Berlin. Er war jahrelang in der Anti-Atom-Bewegung aktiv und koordinierte seine erste Klimakampagne für die BUNDjugend. Zuletzt arbeitete er in Wien als Umweltjurist und Atomexperte für die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, dem Partner des BUND im Netzwerk von „Friends of the Earth“.

Reinhild Benning ist seit 2003 Agrarreferentin des BUND. Sie hat Sozialwissenschaften und Germanistik studiert und danach eine Ausbildung zur staatlich geprüften Landwirtin gemacht und im Ökolandbau gearbeitet. Von 2002-2003 war sie Mitarbeiterin der Zukunftsstiftung Landwirtschaft in Berlin. Ihre Themenschwerpunkte sind Agrarpolitik sowie Biomasse und Agrokraftstoffe.

Andy Bichlbaum ist zusammen mit Mike Bonano Mitglied und Gründer der "Yes Men", einer Aktivistengruppe aus New York. Ihre Spezialität ist „Identitätskorrektur“: als vermeintliche Vertreter internationaler Konzerne oder Organisationen wie der WTO karikieren sie deren Ziele und entlarven so die Logik von Politik und Ökonomie. Ihr Film „The Yes Men Fix the World“ gewann den Zuschauerpreis auf der Berlinale 2009.

Florian Bieberbach ist seit 2006 kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke München GmbH. Er hat Informatik mit Studienrichtung Wirtschaftswissenschaften in München studiert und danach danach in Wirtschaftswissenschaften promoviert.

Nicola Bullard arbeitet seit 1997 bei Focus on the Global South, einer Organisation für internationale Politikforschung mit Sitz in Bangkok. Gegenwärtig arbeitet sie im Vorfeld der Klimakonferenz 2009 im Dezember 2009 an der Verbindung von Klima- und Wirtschaftsgerechtigkeit. Nicola Bullard studierte Geografie und internationale Beziehungen in Melbourne und Den Haag und arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren mit Gewerkschaften, Frauenorganisationen, Menschenrechtsgruppen und Entwicklungsagenturen in Australien, Thailand und Kambodscha zusammen.

Rudolf Buntzel arbeitet beim Evangelischen Entwicklungsdienst und betreibt dort als Beauftragter für Welternährungsfragen entwicklungspolitische Bildung und Lobbyarbeit. Er ist seit 33 Jahre in der Entwicklungspolitik und in wechselnden Funktionen bei der Evangelischen Kirche tätig und ist Autor verschiedener Bücher und Artikel.

Tanja Busse arbeitet als freie Autorin vor allem für den WDR, das Greenpeace Magazin und DIE ZEIT und moderiert eine Magazinsendung auf WDR 5. Sie hat Journalistik und Philosophie studiert und danach ein Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk in Köln gemacht. Sie ist  u.a. Autorin des Buches „Die Einkaufsrevolution. Konsumenten entdecken ihre Macht“ (2006).

Carolin Callenius ist Koordinatorin der Kampagne für Ernährungssicherheit bei Brot für die Welt. Sie ist Agraringenieurin und seit 18 Jahren in der Kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Christine Chemnitz ist seit Mitte 2007 bei der Heinrich-Böll-Stiftung für den Bereich Agrarhandel und Ernährungssicherheit zuständig und leitet das EU Projekt „EcoFair Trade Dialogue“. Das Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung eines nachhaltigen, fairen und ökologischen Agrarhandels. Christine Chemnitz hat internationale Agrarwissenschaften studiert und in Berlin am Fachgebiet Internationaler Agrarhandel und Entwicklung als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.

Christina Deckwirth ist Politikwissenschaftlerin und Mitarbeiterin bei WEED im Bereich internationale Handels- und Investitionspolitik. Sie war lange Zeit bei Attac aktiv, seit 2007 ist sie Vorstandsmitglied von WEED. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Internationale Politische Ökonomie, EU, Privatisierung und Handelspolitik.

Sergio Dialetachi ist Umweltpädagoge und als Berater für Energie- und Klimafragen bei der Heinrich-Böll-Stiftung tätig. Zuvor arbeitete er in Projekten zu kommunaler Partizipation im Auftrag der staatlichen Umweltbehörde in Sao Paulo und führte einige der größten Umweltschutzkampagnen Brasiliens durch. Außerdem arbeitete er als Klima-und Energie-Koordinator bei Greenpeace und als technischer Assistent der Grünen Partei.

Carolin Emcke arbeitet als freie internationale Reporterin u.a. für das ZEIT-Magazin. Sie hat Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt a.M. und Harvard studiert und in in Philosophie promoviert. Sie war Redakteurin beim SPIEGEL und als Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten (Afghanistan, Pakistan, Kosovo, Iraq, Kolumbien, Libanon u.a.) unterwegs.

Mark Engler arbeitet als freier Journalist in New York und engagiert sich als Senior Analyst bei "Foreign Policy In Focus", einem außenpolitischen Expertennetzwerk. Er ist Autor von "How to Rule the World: The Coming Battle Over the Global Economy". Seine Artikel zur Globalisierung, Lateinamerika, Militarismus, Haushaltspolitik und Umweltthemen erscheinen in Publikationen wie z.B. Dissent, Newsday, The Nation und dem San Francisco Chronicle.

Michael Frein ist Politikwissenschaftler und arbeitet beim Evangelischen Entwicklungsdienst zu Welthandelspolitik und internationaler Umweltpolitik. Er ist außerdem Sprecher des Leitungskreises des Forums Umwelt und Entwicklung. Im Bereich internationaler Umweltpolitik beobachtet er seit Jahren die Verhandlungen für ein internationales Regime zu Access and Benefit Sharing (ABS) bei den Vertragsstaatenkonferenzen und Arbeitsgruppen der Biodiversitätskonvention.

Peter Fuchs ist Programmleiter für Internationale Handels- u. Investitionspolitik / Klimagerechtigkeit bei WEED. Er ist Sozialökonom und hat u.a. an der der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik studiert. Er ist seit den 80er Jahren in der Friedens-, Umwelt- und Entwicklungspolitik aktiv und ist Mitglied u.a. bei Ver.di und Attac. Peter Fuchs ist aktiver Freizeitkicker mit den Roten Socken e.V. und ein großer Fan von Horst Evers!

Lili Fuhr ist Referentin für Internationale Umweltpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Sie arbeitet zu internationaler Klima- und Ressourcenpolitik. Sie hat Geographie, Politikwissenschaft, Soziologie und Afrikanistik studiert und von 2007 bis 2008 das Referat Internationale Politik und Globalisierung der Heinrich-Böll-Stiftung geleitet.

Cerstin Gammelin ist EU-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Brüssel. Bevor sie nach Brüssel wechselte, arbeitete Cerstin Gammelin als Redakteurin im Hauptstadtbüro Berlin für die ZEIT und war freie Journalistin und Autorin für die "Financial Times Deutschland" und die  Fachzeitung "Energie & Management".

Maja Göpel ist Kampagnenmanagerin der Abteilung Zukunftsgerechtigkeit des World Future Council. Zuvor hat sie für mehrere Nichtregierungsorganisationen zur Schnittstelle von Ökologie und sozialer Gerechtigkeit gearbeitet. Maja Göpel ist Diplom-Medienwirtin und hat in Globaler Politischer Ökonomie promoviert.

Hartmut Graßl ist emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und emeritierter Professor der Universität Hamburg. Er war u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates über Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Deutschen Bundesregierung und Direktor des Weltklimaforschungsprogrammes bei der World Meteorological Organization in Genf.

Christiane Grefe ist seit 1999 Reporterin im Berliner Büro der ZEIT. Zuvor war sie freie Autorin und Redakteurin bei die ZEIT, Wochenpost, Süddeutsche Zeitung Magazin und GEO. Gemeinsam mit Harald Schumann ist sie Autorin des 2008 erschienenen Buches „Der Globale Countdown – Gerechtigkeit oder Selbstzerstörung“.

Susanne Gura ist freiberuflich als Beraterin für internationale Agrarpolitik tätig.

Gerrit Hansen engagiert sich seit Jahren in selbstorganisierten Gruppen im Bereich Klima, Landwirtschaft und Migration, unter anderem im Rahmen des Aktionsbündnisses Globale Landwirtschaft.

Silke Helfrich ist in Deutschland und international als freie Konsultorin und Publizistin tätig. Ihre  Schwerpunktthemen sind Commons/Gemeingüter, Gender, Globalisierung und Lateinamerika. Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zu Gemeingütern. Silke Helfrich ist seit Beginn der 90er Jahre  in der Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit tätig und hat Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Mittelamerika, Mexiko und Kuba geleitet.

Johannes Hengstenberg ist geschäftsführender Gesellschafter der gemeinnützigen co2online GmbH. Vor co2online hat der Politologe nach der Wende eine Umweltorganisation in Ostdeutschland gegründet und war Mitgründer des Global Challenges Network sowie Forschungsstipendiat am Starnberger Max-Planck-Institut bei Jürgen Habermas und Carl-Friedrich von Weizsäcker.

Von Hernandez startete 1995 bei Greenpeace als Toxic Campaigner, inzwischen ist er Ge­schäftsführer von Greenpeace Südostasien. Der in Manila aufgewachsene ehemalige Litera­turprofessor erreichte mit einer ehrgeizigen Kampagne, dass 1999 die Philippinen als erstes Land der Welt ein Verbot für die Verbrennung von Giftmüll erließen. Im Jahre 2003 erhielt er den "Goldman Environmental Price", 2007 zeichnete ihn das Time Magazine als einen ihrer "Heroes of the Environment" aus.

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin bei der taz. Nach einer abgeschlossenen Banklehre studierte sie Wirtschaftsgeschichte und Philosophie an der FU Berlin und arbeitete anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung und als Pressespre­cherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager. Seit 2000 ist Ulrike Herrmann bei der taz für wirtschaftspolitische und soziale Themen zuständig.

Heinz Hetmeier  ist Leiter des Referats Allgemeine Fragen der Handelspolitik (EU/WTO), Dienstleistungen und Geistiges Eigentum im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Uwe Höring ist freiberuflicher Journalist und Publizist und beschäftigt sich u.a. mit Agrarpolitik und Wasserprivatisierung. Er arbeitet seit vielen Jahren von verschiedenen Standorten (New Delhi, Nairobi, Bonn) aus zu entwicklungs- und umweltpolitischen Fragen, u.a. für Printmedien wie die Frankfurter Rundschau und für den Hörfunk wie den WDR.

Hans Hubbertz arbeitet im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen in den Bereichen Industrie- und Sozialarbeit sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er initiierte die Kampagne „Arm sein ist Geil“ als Kritik an der Agenda 2010. Hans Hubbertz hat Evangelische Theologe  und Soziologie studiert und in Soziologie promoviert.

Martin Kaiser ist Diplom-Forstingenieur und Diplom-Geoökologe und hat sich auf die Bereiche Waldökosystemforschung, Waldschadensforschung und Klimawandel spezialisiert. 1997 baute er die deutsche Arbeitsgruppe des Forest Stewardship Councils (FSC) als deren erster Geschäftsführer auf. Seit 1998 ist er Kampagnenleiter bei Greenpeace Deutschland zu Klima und Wälder und koordiniert seit 2008 die Klimapolitik für Greenpeace International.

Willi Kampmann leitet seit 2000 das Brüsseler Büro des Deutschen Bauernverbands. Seine Themenschwerpunkte sind europäische und internationale Agrarpolitik. Nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung und Studium der Agrarökonomie arbeitet Willi Kampmann seit 29 Jahren für den Deutschen Bauernverband und leitete u.a. von 1987 bis 1999 das Milchreferat im DBV.

Sony Kapoor ist Experte für internationale Finanzen und Entwicklung und ist Geschäfts-führer der internationalen Think Tank Organisation Re-Define (Rethinking Development Finance and Environment), die sich für eine nachhaltige Reform des internationalen Finanzsystems einsetzt. Sony Kapoor ist ein ehemaliger Investment Banker und hat für Banken und andere Finanzinstitutionen in Industrie- und Entwicklungsländern sowie mit internationalen Organisationen wie der Weltbank und internationalen NGOs wie Oxfam, Christian Aid und Action Aid gearbeitet. 

Felix Kolb ist Geschäftsführer von Campact. Er hat Attac Deutschland als Pressesprecher mit aufgebaut und arbeite bis 2009 für die Bewegungsstiftung. Felix Kolb ist Diplom-Politologe und hat an der FU Berlin zu den politischen Auswirkungen sozialer Bewegungen promoviert. 

Hagen Kopp ist Mitbegründer des Netzwerks kein mensch ist illegal und des internationalen Noborder-Netzwerks. Er ist in vielfältigen Projekten u.a. zu Prekarisierung und Migration involviert,  seit 2007 in der Initiative für Globale Soziale Rechte. Hagen Kopp ist seit 1978 in antimilitaristischer und ökologischer Bewegung sowie in sozialen Initiativen aktiv, seit Anfang der 90er Jahre mit den Schwerpunkten Flucht und Migration.

Malte Kreutzfeld leitet seit 2007 das Ressort Wirtschaft und Umwelt bei der taz in Berlin. Zuvor hat er unter anderem drei Jahre lang als Pressesprecher bei Attac gearbeitet. Er hat Biologie, Sozialwissenschaften und Englisch in Göttingen und Berkeley studiert.

Stefan Krug studierte Geschichte, Romanistik und Philosophie. Seit 2003 ist er Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace Deutschland. Schwerpunkte seiner Arbeit sind u.a. Umweltpolitik, Biodiversität,Verkehrspolitik und Finanzierung von Klimaschutz. Nach seiner Arbeit als Korrespondent der Nachrichtenagentur ddp/ADN, war er von 1995 bis 2001 im Pressebereich von Greenpeace tätig.

Werner Landwehr ist Leiter der Berliner Filiale der GLS Bank.

Sara Larraín ist Geschäftsführerin des  Programms Chile Sustentable und Vorsitzende der Sustainable Societies Foundation in Chile. Außerdem ist sie Mitglied im Vorstand des International Forum on Globalization. Sie ist Mitbegründerin des Chilenischen Umweltnetzwerks RENACE,  koordinierte für Greenpeace Lateinamerika Anti-Atom und Energiekampagnen und leitete von 1989 bis 1993 das Büro von Greenpeace Chile. 1999 kandidierte sie als unabhängige Kandidatin  mit dem Schwerpunkt auf Umwelt und Sozialthemen für die chilenischen Präsidentschaftswahlen.

Nicola Liebert arbeitet als freie Wirtschaftsjournalistin und befasst sich vor allem mit Fragen der Globalisierung. Sie studierte Politik, Soziologie und Journalismus in Berlin, Edinburgh und New York und war Referentin für die Neuen Länder beim BUND, Redakteurin und Ressortleiterin Wirtschaft und Umwelt bei der taz und New-York-Korrespondentin der FTD.

Lim Li Lin ist ausgebildete Rechtsanwältin und arbeitet im Genfer Büro des Third World Network, einer internationalen Organisation mit Sitz in Malaysien, zu den Themen Biologische Sicherheit und Klimawandel. Sie war u.a. an den Verhandlungen zum UN-Protokoll über Biologische Sicherheit beteiligt und hat das malaysische Umweltministerium bei der Entwicklung eines nationalen Gesetzes zur Biologischen Sicherheit beraten. 

Manfred Linz ist freier wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und arbeitet zu den Themen Öko-Suffizienz und Lebensqualität sowie Soziales Lernen. Er hat Theologie und Sozialwissenschaften studiert und an der Universität Hamburg sowie als Rundfunkredakteur im NDR und WDR gearbeitet.

Dieter Marx ist Generalbevollmächtigter des Deutschen Atomforums und Geschäftsführer des Informationskreis KernEnergie.

Chris Methmann ist Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland. Er ist Mitorganisator des McPlanet.com-Kongresses und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Themen an der Schnittstelle von Globalisierung und Umwelt. An der Universität Hamburg promoviert er zur Verknüpfung von internationaler Wirtschafts- und Klimapolitik.

Corinna Milborn ist Politikwissenschafterin und Journalistin in Wien. Als Chefredakteurin der Menschenrechtszeitschrift "liga" und als Politik-Redakteurin beim Nachrichtenmagazin "Format" setzt sie sich mit den Themen Migration, Integration, Globalisierung und Menschenrechte auseinander. Von 1995 bis 1996 war sie Menschenrechtsbeobachterin in Guatemala und hat danach beim WWF als Pressesprecherin und Expertin für Globalisierungsfragen gearbeitet.

Daniel Mittler ist einer der Initiatoren der McPlanet.com Konferenzen und arbeitet seit langem daran, soziale und ökologische Bewegungen zusammen zu bringen. Seit Oktober 2008 leitet er das Deutschlandprogramm der European Climate Foundation und fördert den Widerstand gegen neue Kohlekraftwerke. Zuvor hat er u.a. die Arbeit von Greenpeace International zu Globalisierung, G8, Unternehmensverantwortung, Welthandel und internationalen Finanzinstitutionen koordiniert und war aktiv bei den internationalen Klimaverhandlungen.

Pat Mooney ist Geschäftsführer der ETC Group (Action Group on Erosion, Technology and Concentration). Er arbeitet seit mehr als 30 Jahren mit Nichtregierungsorganisationen zu den Themen internationaler Handel und Entwicklung in Zusammenhang mit  Landwirtschaft und Artenvielfalt. Er hat mehrere Bücher zu Biotechnologie und Biodversität geschrieben bzw. mitverfasst. 1985 erhielt Pat Mooney den Alternativen Nobelpreis.

João Moraes arbeitet bei Petrobrás, einem brasilianischen halbstaatlichen Öl- und Energiekonzern. Er ist Koordinator des Gewerkschaftverbundes der ölverarbeitenden Industrien und Direktor des gewerkschaftlichen Dachverbands der Chemiearbeiter Brasiliens.

Nelson Muffuh arbeitet als Koordinator für Klimagerechtigkeit bei Christian Aid in London und begleitet die UN-Klimaverhandlungen. Nelson Muffuh studierte Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Freien Universtität Berlin und hat bei Transparency International und der Westminster Foundation for Democracy gearbeitet.

Sabine Lydia Müller ist Inhaberin von SYBMIOSE EINS* und bietet Kommunikationsberatung & PR für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen an. Sie ist ehrenamtlich im Vorstand von B90/Die Grünen, Ortsverband Innenstadt & Deutz in Köln aktiv und ist Gründerin & Sprecherin des „Arbeitskreis Konsum“ von Bündnis 90/Die Grünen in Köln sowie Mit-Initiatorin der "Arbeitsgruppe Nachhaltiger Konsum" bei B90/Die Grünen.

Erasmus Müller ist seit Abschluss seines Mathematikstudiums in der Umwelt-, globalisierungskritischen und Tierrechtsbewegung aktiv, u.a. im Netzwerk Nandu. Wichtig ist ihm dabei Empowerment für emanzipatorischen Gesellschaftswandel von unten. Er geht gerne positiv auf Menschen zu, um in ihnen den Spaß an gemeinsamer Weltverbesserung wachzukitzeln.

Ricardo Navarro ist Präsident von Friends of the Earth El Salvador (CESTA). Zuvor war er Vorsitzender von Friends of the Earth International. Er war in viele nationale und internationale Kampagnen zu Klimawandel und Waldschutz involviert und ist für sein Engagement mit dem Goldman-Umweltpreis und der Global 500 Roll of Honour der UNEP ausgezeichnet worden.

Marte Nilsen ist Vorstandsmitglied und ehemalige Vorsitzende von Attac Norwegen. Sie engagiert sich in der lokalen Attac-Gruppe an der Universität Oslo und ist in verschiedenen anderen Organisationen und sozialen Bewegungen in Norwegen aktiv. Unter anderem hat sie das Nordic Tax Justice Network mit aufgebaut. Marte Nilsen promoviert in Religionsgeschichte an der Universität Lund in Schweden.

Kalyan Prasad Nyati hat als Leiter die Abteilung für Umweltmanagement beim Verband der indischen Industrie (CII) in Neu Delhi aufgebaut. Er berät dort indische Unternehmen zu umweltbezogenen Fragestellungen und treibt die Integration von Nachhaltiger Entwicklung auf Unternehmensebene voran. Kalyan Prasad Nyati hat Chemieingenieurwesen studiert und unter anderem in Deutschland, Japan, Großbritannien, Kanada und USA gearbeitet.

N.N. Gehört zu den versiertesten Expertinnen zu Globalisierungs- und Umweltthemen und arbeitete in sämtlichen dafür wichtigen Institutionen, weshalb sie auf Konferenzen zu diesen Themen nicht fehlen darf. Sie hat Globale Wissenschaften studiert und promovierte zum Thema „Der Einfluss von McPlanet.com auf die Weltrevolution“.

Angela Oels ist seit 2002 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg mit den Forschungsschwerpunkten internationale Umwelt- und Wirtschaftspolitik, Poststrukturalistische Theorien, Partizipation und Nachhaltigkeit. Zurzeit bearbeitet sie ein Habilitationsprojekt zu Klimawandel und Sicherheit. Angela Oels hat Technischen Umweltschutz in Berlin studiert und war u.a. wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).

Wolfgang Pekny ist Umwelt und Zukunftsberater, Visionär, Publizist und Missionar für zukunftsfähige Lebensstile. Seit 2007 ist er Geschäftsführer der Plattform Footprint und Obmann der „Initiative Zivilgesellschaft“, und versucht dort, zivilgesellschaftliche Kräfte für die Wenden in Richtung zukunftsfähiger Gesellschaften zu bündeln. Wolfgang Pekny engagiert sich seit 1974 im Umweltschutz und war u.a. hauptberuflich für Greenpeace als Kampagnendirektor tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Biodiversität, Global Commons, Völkerrecht, Ökologischer Fußabdruck und „Fair Future“.

Daniel Pentzlin ist seit 2008 Sprecher des BUND-Arbeitskreis Internationale Umweltpolitik und arbeitet als Campaigner für Friends of the Earth Europe in Brüssel zu den Themen Lobbytransparenz, Unternehmensverantwortung, EU-Außenhandel und Finanzmarkt-regulierung. Er ist seit acht Jahren aktiv im BUND und u.a. mitverantwortlich für das Rettungsboot bei der Klimakonferenz 2001 in Bonn, die Konzernverantwortung-Kampagne und die Hear-Our-Voice Aktion in Johannesburg in 2002.

Martín Prieto ist seit 1996 Geschäftsführer von Greenpeace Argentinien. Er ist Anwalt und Universitätsdozent. Sein Spezialgebiet ist das Umweltrecht. Seine beiden Töchter nennen ihn "un desempeño ambiental de absoluta excelencia" - einen Umwelterlöser von absoluter Ex­zellenz.

Werner Reh ist Leiter der Bereiches Verkehrspolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz und engagiert sich für eine nachhaltige Form der Mobilität. Er hat  Politikwissenschaft und Anglistik studiert und war Dozent der Politikwissenschaft an den Universitäten Mannheim und Düsseldorf.

Nick Reimer ist Redakteur im Ressort Wirtschaft und Umwelt der taz in Berlin. Er studierte Energie- und Umweltverfahrenstechnik in Freiberg, Prag und Berlin und war 1989 Mitgründer und später Chefredakteur der ersten überregionalen Umweltzeitung der DDR, der Ökostroi­ka. Danach arbeitete er als Journalist bei der Grünen Liga, der Berliner Zeitung und der Mor­genpost in Dresden. Er hat mit Toralf Staud zusammen das Buch „Wir Klimaretter“ geschrie­ben und das gleichnamige Internet-Magazin gegründet.

Regine Richter arbeitet seit 2001 bei der NGO urgewald. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Publikationen und Kampagnen zu Exportkreditagenturen und Energiethemen.

Wolfgang Sachs ist Sozialwissenschaftler und am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie als Projektleiter “Zukunftsfähiges Deutschland” tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Globalisierung  / Nachhaltigkeit, Umwelt / Entwicklung und Neue Wohlstandsmodelle. Er ist Mitglied im Club of Rome und war als Mit-Autor am dritten Sachstandsbericht des Weltklimarats aus dem Jahr 2001 für die Arbeitsgruppe III (Mitigation) beteiligt.

Tilman Santarius ist Projektleiter im Berliner Büro des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.  Seine Hauptarbeitsfelder sind ökonomische Instrumente in der Klimapolitik, Global Governance, sowie Fragen des Welthandels. Er ist Vorstandsmitglied bei Germanwatch e.V. und Ko-Autor des Wuppertal-Reports „Fair Future. Begrenzte Ressourcen und globale Gerechtigkeit“ sowie der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“.

Stephan Schilling ist Wirtschaftswissenschaftler, lebt in Berlin und ist Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland. Zu seinen Themen gehören Finanzmärkte und Wirtschaftspolitik. Aktuell beschäftigt er sich mit dem Green New Deal.

Frithjof Schmidt ist seit 2004 Abgeordneter der Grünen im Europäischen Parlament und arbeitet dort zu den Themen Entwicklungspolitik, Eine-Welt und Fairer Handel. Er ist u.a. entwicklungspolitischer Sprecher der Gesamtfraktion der Grünen/FEA, Vizepräsident des Entwicklungsausschusses und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für internationalen Handel. Frithjof Schmidt ist Mitherausgeber der Zeitschrift "Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung" und des "Freitag". 

Horst Schmitthenner ist seit 2003 Beauftragter des Vorstands im Verbindungsbüro Soziale Bewegungen der IG Metall. Er ist seit 1971 Mitarbeiter der IG Metall, davon 14 Jahre als geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Er ist Vorsitzender der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen und Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Rixa Schwarz arbeitet seit 2006 bei Germanwatch, seit 2008 ist sie dort als Referentin für Klima und Sicherheit tätig. Seit 2008 ist sie ebenfalls am Centre for Environment Education (CEE), mit Hauptsitz in Ahmedabad in Indien, im Bereich Klimabildung beschäftigt. Sie hat Physische Geographie und Humanökologie in Göteborg studiert und war 2006-2007 bei der Deutschen UNESCO Kommission im Sekretariat Bildung für Nachhaltige Entwicklung angestellt.

Thomas Seibert ist Mitarbeiter der Öffentlichkeitsabteilung bei medico international in Frankfurt und dort für Kontakte zu den sozialen Bewegungen und projektgebundene Öffentlichkeitsabeit zu Südasien zuständig. Er ist Mitglied im attac-Rat und im wissenschaftlichen Beirat der Rosa Luxemburg Stiftung.

Fatima Shabodien ist seit 2004 Geschäftsführerin der Organisation Women on Farms Project in Südafrika. Als feministische Aktivistin engagierte sie sich u.a. in der Anti-Apartheids-Bewegung und arbeitet heute zu den Themen ländliche Entwicklung, Frauenrechte und Frieden. Sie hat Anthropologie sowie Friedens- und Konfliktforschung studiert.

Shefali Sharma ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet zu den Themen Ernährung, Welt­handel und WTO. Sie hat u.a. für WEED einen Report zum Freihandelsabkommen der EU mit Indien erstellt und als Beraterin und Koordinatorin für ActionAid und das Institut für Agrar- und Handelspolitik (IATP) in Genf gearbeitet.

Heinz Smital studierte in Wien Kernphysik. Der Atomexperte war zunächst für Siemens tä­tig. Seit 1996 arbeitet er für Greenpeace Deutschland - zuerst als Aktionskoordinator, seit 2006 als Atom-Campaigner.
Ursula Oswald Spring ist als Professorin und Forscherin an der Nationalen Universität von Mexico (CRIM-UNAM) tätig. Durch die Veröffentlichung von 33 Büchern zu den Themen Ar­mutsbekämpfung, Nachhaltigkeit, Friedensforschung, genetisch modifizierten Organismen und Konfliktbewältigung ist sie einem internationalen Publikum bekannt.

Jochen Stay arbeitet als Berater für geförderte Projekte bei der Bewegungsstiftung und ist Sprecher der Anti-Atom-Kampagnen „X-tausendmal quer“ und „.ausgestrahlt“. Daneben ist er tätig als Autor, Verleger, Vortragsreisender, Organisator und Aktivist in Protestbewegungen. Er ist seit 29 Jahren in außerparlamentarischen Bewegungen aktiv und war Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei der Umweltschutzorganisation „Robin Wood“.

Wilfried Steen ist seit 1999 im Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdiensts und ist für die Referate Fachkräfte und Stipendien, entwicklungspolitischer Dialog und Bildungs- und Öf­fentlichkeitsarbeit zuständig. Neben seiner Tätigkeit beim EED engagiert sich Wilfried Steen im Verwaltungsrat der Kindernothilfe und ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Förderung entwicklungspolitischer Publizistik.

Jutta Sundermann ist freie Journalistin und Bewegungsarbeiterin. Sie hat Attac Deutsch­land und die BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie mitbegründet und ist zur Zeit Mitglied im Attac-Koordinierungskreis. Sie ist seit 1986 in der Umweltbewegung aktiv und hat mehrerer Projektwerkstätten aufgebaut. Sie engagiert sich ehrenamtlich bei Medico International und seit 2005 bei „Gendreck-weg – Freiwillige Feldbefreiung“.

Nikolaus Supersberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Erneuerbare Energien, Energiesicherheit und Energie-Geopolitik mit dem Fokus auf nachhaltige Energiesysteme und Kooperationsmodelle in der Region Persischer Golf.

Sven Teske ist Diplomingenieur und seit 1994 für Greenpeace aktiv. Seit Ende 2004 leitet er die Renewable Energy Campaign von Greenpeace International, davor war er ein Jahrzehnt Campaigner für Erneuerbare Energien bei Greenpeace Deutschland . Er konzipierte und gründete den Ökostrom-Anbieter Greenpeace Energy eG. Er ist Projektleiter des Welt-Energieszenarios “Energy [R]evolution” und ist seit Januar 2009 Mit-Autor für den neuen Bericht über Erneuerbare Energien des Weltklimarates.

Elvira Treffinger ist seit 1989 Redakteurin mit Schwerpunkt Entwicklungspolitik und Vereinte Nationen in der Zentralredaktion der Nachrichtenagentur Evangelischer Pressedienst (epd) in Frankfurt am Main. Sie berichtet über Entwicklungspolitik, Entwicklungsländer, Vereinte Nationen und globale Themen. Elvira Treffinger hat Ökonomie studiert und war Wirtschaftsredakteurin bei der Eßlinger Zeitung.

Barbara Unmüßig ist Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung und verantwortlich für die Strategie und Programmentwicklung für Lateinamerika, Afrika, Asien, Nahost und das „Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie“. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen auf den Themen Globalisierung und internationale Klimapolitik, nationale und internationale Geschlechterpolitik sowie Demokratieförderung und Krisenprävention. Sie war u.a. 1999 Gründungsmitglied und bis 2002 Sprecherin des Forums Umwelt und Entwicklung und 1993 Gründerin und bis 2002 Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von WEED.

Flavio Valente ist seit Februar 2007 Generalsekretär von FIAN International (FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk) und arbeitet in Heidelberg. Von 2002 bis 2007 war er in Brasilien nationaler Berichterstatter über die Menschenrechte auf angemessene Nahrung, Wasser und Land in ländlichen Gebieten. Er ist Mediziner und hat einen Master of Public Health von der Harvard School of Public Health.

Heike Walk ist Politikwissenschaftlerin und stellvertretende Geschäftsführerin am Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin. Von 1994 bis 2000 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Analysen zur Zivil- und Bürgergesellschaft sowie zu sozialen Bewegungen, Governance- und Demokratieforschung, nachhaltige Entwicklung und (inter-)nationale Umwelt- und Klimapolitik.

Hubert Weiger ist Gründungsmitglied des Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) und seit 2007 Vorsitzender des BUND, sowie seit 2001 Vorsitzender des Landesverbandes des BUND in Bayern. Seit 1975 ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des BUND und Sprecher des Arbeitskreises Landwirtschaft. Hubert Weiger hat Forstwirtschaften studiert und über Schadstoffeinträge in Waldökosysteme promoviert.

Christa Wichterich ist Soziologin und arbeitet als freiberufliche Publizistin, Buchautorin, Lehrbeauftragte an Universitäten und als Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit. Ihre  Arbeitsschwerpunkte sind Globalisierung und Gender, Frauenarbeit, internationale Frauenpolitik, Frauenbewegungen und Ökologie. Sie arbeitet bei Women in Development Europe (WIDE) mit.

Nicole Wilke leitet das Referat für internationalen Klimaschutz im Bundesumweltministerium und ist Leiterin der Verhandlungsdelegation auf den UN-Klimakonferenzen. Sie hat Wirt-schaftswissenschaften studiert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover und als Referentin im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium sowie im Niedersächsischen Umweltministerium gearbeitet.

Karin Wurzbacher arbeitet am Umweltinstitut München in der Abteilung Radioaktivität und ist verantwortlich für Radioaktivitätsmessungen und deren Begutachtung. Politisch engagiert sich für die Anti-Atombewegung und für eine andere Energieversorgung. Sie ist Gründungsmitglied der Mütter gegen Atomkraft und berät und informiert seit 1986 zu Fragen der radioaktiven Strahlung, Atomtechnik und Energiepolitik, nimmt an Erörterungsterminen und Atomprozessen teil und ist Mitglied des externen Gremiums der KiKK-Studie.

Sarah Wykes ist Wissenschaftlerin und Kampagnenleiterin. Sie arbeitet zu den Themen Korruption, Unternehmenshaftung und Menschenrechte sowie zu den sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus in Subsahara-Afrika. Zuletzt arbeitete sie 6 Jahre lang für die britische NGO Global Witness. Davor war sie für Amnesty International UK, Oxfam und das Business & Human Rights Resource Centre tätig.

Natascha Zupan ist Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit (FriEnt) in Bonn. Sie studierte Islamwissenschaft und Geschichte und war u.a. für Friedensorganisationen in den palästinensischen Gebieten und Mazedonien, das Kompetenzzentrum Friedensförderung in Bern und das Schweizer Außenministerium als Beraterin für Friedensförderung in Ländern des ehemaligen Jugoslawiens tätig.

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