Die genauen Raum und Zeitangaben findet ihr im Programmheft. Zum downloaden einfach hier klicken.

Freitag

20:30-22:30
Eröffnungspanel:„Die Zukunft der Globalisierung?"

Samstag

9:00-11:00

PANEL:
„Auf dem Weg zum Green New Deal - Wachstum der Grenzen oder Grenzen des Wachstums?

11:30-13:30

FOREN:

2025, saubere Energie für alle, aber wie?
Energie und Nahrungsmittel – die neuen Knappheiten?
Wege aus der Nahrungskrise

15:00-17:00

FOREN:

Gerechtigkeit im Treibhaus
„Global Europe – Competing in the world“: Die neue EU-Strategie
Das Gemeingut Natur: Wem nützt bzw. schadet seine Inwertsetzung?
Strategieforum „Viel Lärm, wenig Resonanz: Rolle von Umweltbewegungen“

17:30-19:30

FOREN:
Klimawandel als Sicherheitsrisiko
Finanzkrise und Umwelt
Lohas: Kauf dir eine bessere Welt?
Der Fall Opel: Neue Allianzen zwischen Umweltbewegung und Gewerkschaften?

20:30-22:30

Late-Night-Talk:
„Mythos Europa? Europas Rolle in der Welt neu betrachtet“

Sonntag

9:00-11:00

FOREN:

"Fleisch isst Gemüse – Die unumgängliche Notwendigkeit unseren Fleischkonsum zu reduzieren
Atomenergie/Tschernobyl
Globale Soziale Rechte
Finanzmärkte in Bewegung – Wie sollen wir auf den Crash der Wirtschaft reagieren?

11:30-13:30

Abschlußpanel:
"Multiple Crisis": Neue Lösungsansätze & Neuer Gesellschaftsvertrag
:

Kurzbeschreibungen

Eröffnungspanel

„Die Zukunft der Globalisierung?“

Die Globalisierung steht vor einem Scherbenhaufen. Innerhalb eines Jahres hat die schwerste Finanzkrise seit 1929 die Grundfesten des globalisierten Kapitalismus erschüttert. Hunger, Artensterben, Klimawandel und Ressourcenknappheit zeigen an: Die unregulierte Globalisierung des Kapitalismus hat die Welt an den Rande des Abgrunds gerissen. Betriebsunfall oder Epochenbruch? Wie kann die Globalisierung zukunftsfähig werden?
• Hubert Weiger (BUND)
• Christiane Grefe (Ko-Autorin von "Der globale Countdown")
• Nicola Bullard (Focus on the Global South)
• Sara Larraín (Chile Sustentable)
• Moderation: Carolin Emcke (Journalistin)
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Vormittagspanel

„Auf dem Weg zum Green New Deal - Wachstum der Grenzen oder

Grenzen des Wachstums?“

Nicht erst mit der schwersten Krise des Kapitalismus seit 1929 mit all ihren Folgen ist klar:  Das neoliberale Dogma vom freien Spiel der Märkte hat ausgedient. Kann es jetzt gelingen, die Zentren der Finanzmacht zu zähmen und das Finanzsystem so umzubauen, das nachhaltige Märkte entstehen können? Massive staatliche Investitionen in den ökologischen Umbau sollen eine neue Nachfrage schaffen und diese auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen lenken. Ist das ein Weg, den Überkonsum in den Industrieländern auf ein nachhaltiges Niveau zurückzufahren? Wie ist eine gerechtere Verteilung möglich, wenn die Existenz von Millionen Menschen in den Strudel einer Wirtschaftskrise gerät? Taugt das Leitbild einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft, um eine neue Weltwirtschaftsordnung aufzubauen? Welche Regeln braucht das internationale Finanzsystem und wer kann sie durchsetzen?
• Kalyan Prasad Nyati (Leiter Umweltmanagement, Confederation of Indian Industry)
• Wolfgang Sachs (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie)
• Frithjof Schmidt (MdEP)
• Farida Akhter (UBINIG)
• Moderation: Malte Kreutzfeld (Ressortleiter Wirtschaft und Umwelt, taz)
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2025, saubere Energie für alle, aber wie?

Die Klimaerwärmung und das nahe Ende der fossilen Energie zwingen uns zu einem schnellen und konsequenten Umbau unserer Energieversorgung. Reichen die Potenziale von Erneuerbaren und Energieeffizienz? Oder brauchen wir doch weiter Kohle? Auch die Struktur des deutschen Energiemarkts sorgt für Kontroversen. Die Vorschläge reichen von mehr Wettbewerb und Regulierung bis zur Zerschlagung und zur Rekommunalisierung mit mehr Stadtwerken in Bürgerhand. Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus und was sind die Weichen für einen schnellen Umbau?
• Jutta Sundermann (Attac)
• Sven Teske (Greenpeace)
• Dr. Johannes Hengstenberg (CO2-Online)
• Florian Bieberbach (Stadtwerke München)
• Moderation: Thorben Becker (BUND)
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Energie und Nahrungsmittel – die neuen Knappheiten?

Schwankende Preise erschweren den Blick auf strukturelle Knappheiten: Die fossilen Energieträger gehen zur Neige, nun soll der Treibstoff vom Acker kommen. Doch die dauerhaft  nutzbaren  Agrarflächen  sind  nicht  beliebig  ausdehnbar.  Können Flächenkonkurrenzen durch neue Techniken vermieden werden? Wie erreichen wir einen fairen Zugang zu Ressourcen und Nahrungsmittel für alle?
• Lili Fuhr (Heinrich-Böll-Stiftung)
• Von Hernandez (Greenpeace Südostasien)
• Joao Moraes (Brasilien)
• Moderation: Daniel Mittler (European Climate Foundation) 
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Wege aus der Nahrungskrise

Bereits vor der aktuellen Krise waren rund 850 Millionen Menschen chronisch unterernährt. Was sind die Ursachen der Ernährungskrise und was sind Auswege? Brauchen wir eine Ankurbelung der Produktion? Oder ist das Problem eher eines der Verteilung? Welche Formen der Produktion sind zukunftsfähig? Kann der ökologische Landbau die Welt ernähren oder brauchen wir vielmehr eine weitere Intensivierung? Brauchen wir Freihandel, damit der Markt funktionieren kann, ode im Gegenteil mehr Regulierung?
• Flavio Valente (Generalsekretär FIAN International)
• Christine Chemnitz (Heinrich Böll Stiftung)
• Rudi Buntzel (EED)
• Willi Kampmann (Deutscher Bauernverband)
• Moderation: Carolin Callenius (Brot für die Welt)
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Gerechtigkeit im Treibhaus

Zur Armutsbekämpfung und zur Entwicklung gehört ein stabiler und erschwinglicher Zugang zu Energie. Der traditionelle fossile Weg ist wegen der Klimakrise nicht verallgemeinerbar. Entwicklungs- und Schwellenländer müssen bei  der Suche nach klimaverträglichen Entwicklungspfaden finanziell und technologisch unterstützt werden. Wie kann ein effektives und gerechtes Klima-Abkommen aussehen, wie kann es durchgesetzt werden und welche Perspektiven eröffnet dabei die neue US-Präsidentschaft?
• Tilman Santarius (Wuppertal Institut)
• Ricardo Navarro (Friends of the Earth International)
• Nelson Muffuh (Christian Aid)
• Nicole Wilke (BMU)
• Moderation: Elvira Treffinger (epd)
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„Global Europe – Competing in the world“: Die neue EU-Strategie

Im Oktober 2006 veröffentlichte die EU ihre neue "Global Europe" genannte Strategie zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition in einer globalen Welt. Damit wird eine Reihe aggressiver wirtschaftspolitischer Ziele, die entwicklungs- und umweltpolitisch hoch brisant sind,  verfolgt.  Einer verbindlichen und wirksamen Integration von Maßnahmen zur Armutsbekämpfung, zur Sicherung sozialer Standards oder zum Umwelt- und Klimaschutz wurde dagegen eine Absage erteilt.
• Shefali Sharma (Politikwissenschaftlerin, Indien)
• Christina Deckwirth (WEED)
• Horst Schmitthenner (IG Metall)
• Dr. Heinz Hetmeier (BMWi)
• Moderation: Peter Fuchs (WEED)
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Das Gemeingut Natur: Wem nützt bzw. schadet seine Inwertsetzung?

Gemeingüter bezeichnen natürliche, soziale und kulturelle Gaben, die wir ererben oder gemeinsam erschaffen. Aktuell greift überall der Prozess der Einzäunung der Gemeingüter im (Verwertungs-) Interesse von Minderheiten. Neuerdings hat jedoch die 'Entdeckung' des ökonomischen Wertes der Gemeingüter auch einen positiven Aspekt: Sie verdeutlicht, welche existentielle Bedeutung sie haben. Dieser monetären Betrachtung folgt jedoch die reale Inwertsetzung auf  dem Fuß:  Geld gegen Waldschutz.  Doch sind derartige Finanzierungsmechanismen tatsächlich wirksam? Oder forcieren wir damit die Einzäunung?
• Wolfgang Sachs (Wuppertal Institut)
• Martin Kaiser (Greenpeace Deutschland)
• Pat Mooney (ETC)
• Moderation: Silke Helfrich
• und andere!
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Strategieforum „Viel Lärm, wenig Resonanz: Rolle von Umweltbewegungen“

Seit den 1970er Jahren sind Umweltbewegungen aktiv, die öffentliche Aufmerksamkeit ist gewachsen,  viele ökologische Forderungen wurden in etablierte politische und gesellschaftliche Strukturen integriert. Ein systematischer ökologischer Umbau steht jedoch nach wie vor aus. Wie können Umweltbewegungen überzeugende alternative Leitbilder entwickeln, die gesellschaftliche und politische Ausstrahlung entfalten können? Im Forum werden verschiedene Handlungsansätze diskutiert und bewertet.
• Daniel Mittler (European Climate Foundation)
• Jochen Stay (.ausgestrahlt)
• Heike Walk (TU Berlin)
• Gerrit Hansen (Gegenstrom Berlin / Aktionsbündnis Globale Landwirtschaft)
• Moderation: Felix Kolb
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Klimawandel als Sicherheitsrisiko

Der Klimawandel wird zunehmend zu Verteilungskonflikten um Rohstoffe, Wasser, Land führen. Millionen von „Klimaflüchtlingen“ werden Realität. Wie soll die Politik in den Industrie- und Entwicklungsländern auf diese Herausforderungen reagieren? Abschottungsstrategien und die auschließliche Fokussierung auf die eigene Rohstoffsicherung sind eher untaugliche Instrumente. Es geht nur mit einer kooperativen Außen- und Sicherheitspolitik, die auf präventive,  zivile Strategien zur  Vermeidung von Ressourcenkonflikten setzt, entwicklungsorientierte Kooperationen fördert und die Umgestaltung weltwirtschaftlicher Strukturen unterstützt.
• Rixa Schwarz (Germanwatch)
• Angela Oels (Uniersität Hamburg)
• Fatima Shabodien (Südafrika)
• Moderation: Natascha Zupan (Gruppe Friedensentwicklung, BMZ)
• und andere! 
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Finanzkrise und Umwelt

Die Weltwirtschaft erlebt eine Jahrhundertkrise. Werden angesichts der drohenden sozialen Verwerfungen Umwelt- und Klimaschutz zu einer Luxusveranstaltung? Auch im globalen Süden könnten sich Erfahrungen aus der Asienkrise wiederholen, als aus Mangel an Alternativen die Übernutzung natürlicher Ressourcen stark zunahm. Gerät also der globale Umweltschutz einmal mehr unter die Räder der Rezession oder gelingt es, mit nachhaltigen Investitionen Beschäftigung und Existenzen auch langfristig zu sichern? Wie muss eine zukünftige Finanz(markt)politik aussehen, die Umwelt- und Klimaschutz als Investition in die Zukunft begreift?
• Stefan Schilling (Finanzexperte Attac)
•Sony Kapoor (Re-Define - Rethinking Development, Finance & Environment)
• Maja Göpel (World Future Council)
• Axel Schmidt (GLS Bank) - angefragt
• Nicola Liebert (Journalistin)
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Lohas: Kauf dir eine bessere Welt?

Konsum ist zentraler Bezugspunkt moderner Kultur, das Lebenselixier des globalisierten Kapitalismus. Aber eine Ausweitung dieses Massenkonsums triebe die Welt in den ökologischen Ruin. Findige Ökos machen sich nun die Mechanismen der Konsumkultur zu Nutze, indem sie den „Lifestyle of Health and Sustainability" propagieren und ihr Geld demonstrativ für Produkte ausgeben, die man guten Gewissens kaufen kann.
Pragmatische Lösung oder ein direkter Weg in die verführerischen Fußangeln des Kapitalismus?
• Hans Hubbertz (Ev. Kirche, Dekanat Recklinghausen)
• Manfred Linz (Wuppertal Institut)
• Sabine Lydia Müller (Symbiose Eins)
• Moderation: Tanja Busse (Autorin „Die Einkaufsrevolution“)
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Der Fall Opel:Neue Allianzen zwischen Umweltbewegung und Gewerkschaften?

Die Autobranche steht in der Öffentlichkeit als Symbol für die gegenwärtige Wirtschaftskrise. Doch die Probleme wurzeln tiefer, in verfehlter Produktpolitik und massiven Überkapazitäten. Gleichzeitig droht der ökologische Verkehrskollaps. Die Industrie steckt in einer Sackgasse, und es braucht nichts weniger als einen grundlegenden Umbau der Mobilitätsbranche. Doch die herkömmlichen Rezepte greifen nicht. Die Umweltbewegung kann mit ein bisschen Ökosteuer hier und Tempolimit dort kaum befriedigende Antworten auf die tiefe Krise geben. Die Gewerkschaften hingegen verlieren in Auseinandersetzungen um den Erhalt von Arbeitsplätzen oft das Ziel einer zukunftsfähigen Produktionsweise aus dem Blick. Ist es möglich, Autohersteller wie Opel zu einem umweltfreundlichen Mobilitätskonzern umzubauen und aus der Abhängigkeit vom Wachstum des Automobilmarktes herauszulösen? Können Beschäftigte den Betrieb in die eigenen Hände nehmen? Und wie streiten Umweltbewegte und Arbeitnehmerschaft gemeinsam für ökologische und soziale Wege aus der Krise?
• Angelika Thomas (IG Metall) - angefragt
• Werner Reh (BUND)
• Bruno Roelants (CICOPA, Brüssel) - angefragt
• Moderation: Chris Methmann (Attac)
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Late-Night-Talk: „Mythos Europa?Europas Rolle in der Welt neu betrachtet“

„Festung Europa“, „Global Europe“, Klimaretter Europa – die Assoziationen, die der Begriff Europa weckt, sind vielfältig und uneinheitlich. Bedrohung oder Vorbild – im Jahr der Europa- Wahlen wollen wir auf diese Frage eine Antwort finden.
• Mark Engler (Autor von “How to Rule the World” / Foreign Policy in Focus)
• Lim Li Lin (Third World Network, Genf)
• Hartmut Graßl (ehem. Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie)
• Imran Ayata (Autor)
• Moderation: Cerstin Gammelin (Süddeutsche Zeitung)
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"Fleisch isst Gemüse – Die unumgängliche Notwendigkeit unseren Fleischkonsum zu

reduzieren

Um einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten, rät Rajendra Pachauri, Vorsitzender des IPCC den Menschen, weniger Fleisch zu essen, denn die weltweite Veranstaltet durch: Fleischproduktion verursacht 18 Prozent der globalen Treibhausgase. Währenddessen baut Deutschland den industriellen Fleischsektor als Wachstumsmarkt aus. Die Viehfutterproduktion und ihre Flächenbelegung wird zum globalen Nahrungskonkurrenten. Jedoch brauchen wir gerade in einer ökologischen Landwirtschaft die Tierhaltung. Auch gibt  es traditionelle nomadische Kulturen, für die Tierhaltung seit Jahrtausenden Grundlage der Ernährung und Kultur ist. Gibt es einen Ausweg?
• Reinhild Benning (BUND)
• Susanne Gura (Beraterin internationale Agrarpolitik)
• Erasmus Müller (Nandu)
• Willi Kampmann (Deutscher Bauernverband)
• Moderation: Uwe Höring (Journalist)
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Atomenergie/Tschernobyl

Am McPlanet-Wochenende jährt sich der Gau von Tschernobyl, der Weißrussland auch heute noch schwer zeichnet. Mit Verweis auf die Klimakrise wird Atomkraft jedoch wieder  hoffähig gemacht und der Ausstieg in Frage gestellt. Könnte ein großes globales Ausbauprogramm das Klimaproblem wirklich lösen helfen? Droht durch die Abschaltung von AKWs eine Stromlücke oder kann diese durch Erneuerbare und Energieeinsparung  aufgefangen werden? Und können zivile und militärische Nutzung wirklich wirksam getrennt werden?
• Karin Wurzbacher (Umweltinstitut München)
• Nikolaus Supersberger (Wuppertal Institut)
• Heinz Smital (Greenpeace Deutschland)
• Sergio Dialetachi (Heinrich-Böll-Stiftung, Brasilien)
• Moderation: Nick Reimer (taz / wir-klimaretter.de)
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Globale Soziale Rechte

Globale soziale Rechte – die gleichen wirtschaftlichen, sozialen und Umweltrechte für jede Frau und jeden Mann auf dieser Welt. Eine faszinierende Idee – aber auch realisierbar? Was sind Widersprüche, wie etwa zwischen legalen und illegalen Arbeitsverhältnissen, zwischen Arbeitsplätzen und Umweltschutz? Sind sie kodifizierbar? Können sie zu einem anderen Geschlechterrollen-Verhältnis führen oder die Situation der derzeit zur Migration gezwungenen Menschen verbessern?
• Hagen Kopp (Kein Mensch ist illegal)
• Corinna Milborn (Journalistin)
• Christa Wichterich (Soziologin)
• Wolfgang Pekny (Plattform Footprint)
• Horst Schmitthenner (IG Metall)
• Moderation: Thomas Seibert (Medico International
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Finanzmärkte in Bewegung – Wie sollen wir auf den Crash der Wirtschaft reagieren?

Game Over. Mit Macht sind die internationalen Finanzmärkte implodiert und Klimaschutz wurde prompt zum Luxus deklariert, der in wirtschaftlich schlechten Zeiten zurückstehen müsse. Gleichzeitig flossen über Nacht Milliardensummen in den Bankensektor - ein Vielfaches der Mittel, die für den Klimaschutz gefordert werden.
Veranstaltet durch: Trotz allem ist mit der Carambolage an den Finanzmärkten, die sich schockwellenartig auf die gesamte Wirtschaft ausbreitet, ein System kollabiert, dass die Zerstörung des Planeten lange angetrieben hat. Vielleicht ist sein Zusammenbruch die Chance, ein nachhaltiges und  gerechtes Wirtschaftssystem aufzubauen.  Handelt es sich wirklich um ein solches historisches Fenster? Falls ja, welche Rolle können  Umwelt- und globalisierungskritische Bewegung spielen, um es gemeinsam zu öffnen? Wie finden die Umweltverbände und Globalisierungskritiker fundierte Antworten auf Fragen,  deren politische und soziale Konsequenzen weitreichend sind? Wie soll die Bewegung damit umgehen, dass jetzt Wirtschaftssektoren zusammenbrechen, deren Produkte und  Marktmacht die Umwelt und das soziale Klima eher belastet haben?
Welche neue Allianzen bieten sich an und wie lassen sie sich schmieden? Braucht die Bewegung eine neue Strategie angesichts von Wirtschafts- und Finanzkrise?
• Stefan Krug (Greenpeace)
• Daniel Pentzlin (BUND)
• Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung)
• Chris Methmann (Attac)
• Michael Frein (EED)
• Moderation: Regine Richter (urgewald)
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Abschlußpanel: Multiple Crises: Neue Lösungsansätze & Neuer Gesellschaftsvertrag

Klimakrise, Ressourcenkrise, Ernährungskrise, Finanzkrise - die verschiedenen Krisen bedingen und verstärken sich gegenseitig. Unsere nicht-nachhaltige Konsum- und Wirtschaftsstruktur, Wachstum statt Entwicklung, wachsende Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen und mangelnde gesellschaftliche Teilhabe der Mehrheit führen ins Chaos.
Lösungen können nicht isoliert gefunden werden, sondern fordern eine umfassende Sichtweise. Wir brauchen einen Neustart, einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Menschheit und Natur, zwischen arm und reich, zwischen heutigen und zukünftigen Generationen. Für die gerechtere Gestaltung der Wirtschaft braucht es ökologische und soziale Leitplanken, sinnvolle Regulierung statt Neoliberalismus. Auf politischer Ebene braucht es ebenfalls Reformen, weg vom Egoismus der Nationalstaaten, hin zu mehr multilateraler Kooperation und zur Stärkung der Vereinten Nationen, um gemeinsames Handeln auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu befördern und ein globales Gemeinwohl politisch zu verankern.
• Martín Prieto (Greenpeace Argentina)
• Wilfried Steen (eed)
• Marte Nielsen (attac Norwegen)
• Sarah Wykes (Global Witness)
• Moderation: Ulrike Herrmann (taz)
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Impressum
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