McPlanet.com ist ein deutschsprachiger Kongress mit internationalen Gästen zu Themen an der Schnittstelle von Globalisierung und Umwelt. Er wird veranstaltet von Attac, dem BUND, dem EED, Greenpeace und der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.
Tatort Afrika: Opfer, Täter und VersichererAfrika ist durch den Klimawandel besonders gefährdet. Klimamodelle ergeben, dass in Nordafrika und im südlichen Afrika wegen geringerer Niederschläge und erhöhter Verdunstung die Wasserversorgung bedroht ist. Die Zahl der Personen in afrikanischen Küstengebieten, die von Überschwemmungen betroffen sein werden, soll von einer Million 1990 auf 70 Millionen Menschen im Jahr 2080 ansteigen. Durch den Klimawandel werden damit die Anstrengungen, die Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 zu erreichen, zusätzlich erschwert. Der Klimawandel erfordert erhebliche Anpassungsleistungen und Veränderungen von den afrikanischen Staaten und Gesellschaften. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel können nur zu einem geringen Teil von den Ländern selbst aufgebracht werden. Basierend auf dem Verursacherprinzip sind daher die Industrieländer, wie z.B. die Europäische Union gefordert, zusätzliche Mittel zur Anpassung an den Klimawandel zur Verfügung zu stellen. Was sind die Auswirkungen des Klimawandels in Afrika? Wer sind die Betroffenen? Welche Gegenmaßnahmen sind möglich? Wie lassen sich Anpassung und die Förderung von Entwicklungsprozessen sinnvoll kombinieren? Welche Konzepte enthalten die „Nationalen Programme für Anpassungsmaßnahmen (NAPAs)“? Wie lassen sich Klimaopfer entschädigen? Kann man Klimaschäden versichern? Mit: |










